Familie / Soziales

Kita Süd von Hamburger Straße aus erschließen Bolzplatz beibehalten

Das Thema Kita Süd beschäftigt die Ausschüsse und die Gemeindevertretung schon eine ganze Weile. Es fehlt eine endgültige Einigung in dieser Sache zwischen den Fraktionen, um endlich voranzukommen.

Das Gute daran ist, dass alle Fraktionen die Notwendigkeit sehen eine weitere Kita mit Krippenanteil im Dichterviertel zu errichten. Jetzt kommt es nur noch auf den genauen Standort und die Anbindung an das Straßennetz an.

Auch wenn der Bolzplatz zwischen dem Goethering und Lessingstraße Eigentum der Gemeinde Trittau ist und sich für einen Bau anbietet, muss man berücksichtigen, dass das Bringen und Abholen von Kindergartenkinder und besonders bei den Unter-3-Jährigen Parkflächen benötigen und der Verkehr besonders in der Rush-Hour enorm zunimmt.

In der Heinrich-Hertz-Straße befindet sich eine Kita (DRK Löwenherz) mit der Betreuungskapazität von 100 Kindern - darunter 60 Elementarkinder (also über 3 Jährige) und 40 Krippenkinder. Für die Betreuung sind 18 pädagogische Fachkräfte notwendig. In der Regel kommen die Fachkräfte nicht aus der Umgebung, sondern häufig mit dem Auto und benötigen schon mal entsprechend viele Stellplätze. Für das Bringen und Abholen besonders der Krippenkinder benötigt man in der Regel jeweils 10 Minuten zu den entsprechenden Zeiten. Krippenkinder werden ebenfalls häufig mit dem Auto gebracht und benötigen auch Parkplätze. Besonders im Winter stehen sehr viele Autos im Wendehammer und verdichten den Verkehr.

Hier wurde in der Vergangenheit nicht weit genug gedacht, sodass nicht nur die Anwohner belastet werden, sondern vor allem enorme Probleme mit der Sicherheit entstanden sind. In hektischen Phasen sind gerade die Kleinen von unachtsamen Autofahrern bedroht und es ist nur eine Frage der Zeit, wann hier etwas Schlimmes passiert. Die Rettungswege für Feuerwehr und Rettungsdienst sind hier sehr beeinträchtigt.

Das hier auch etwas geschehen muss ist ganz klar, aber bei einem Bau einer neuen Kindertagesstätte dürfen diese Fehler städteplanerisch nicht noch mal vorkommen.

Daher möchten wir die Flächen abgehend von der Hamburger Straße aus nutzen, um die neue Kita zu erschließen. Es ist zwar etwas teurer, aber sicherer und angenehmer für Anwohner der Straßen Goethering und Lessingstraße.

Es ist nur ein geringer Teil, der für unser Bauvorhaben als Fläche hinzugekauft werden muss und der Eigentümer erklärte sich schon bereit der Gemeinde hier entgegenzukommen.

Die folgende Skizze soll unsere Vorstellung verdeutlichen.

Diese Lösung ist zukunftsorientiert. Denn die Stichstraße zur neuen Kita könnte in der späteren Weiterentwicklung des Ortes mit einem weiteren Wohngebiet in Richtung Grande verknüpft werden. Hier gibt es bereits erste Entwicklungsgedanken. Für's erste langt eine Baustraße, die später weiterentwickelt werden kann.

Der Bolzplatz bleibt erhalten und bietet weiterhin Kindern und Jugendlichen Raum für Ihre Freizeitgestaltung.

Migration und Integration in der Gemeinde Trittau und im Amt Trittau

Menschen mit Migrationshintergrund leben schon lange in Trittau und Amt Trittau. Das Jahr 2015 war aber besonders geprägt durch eine hohe Anzahl an Geflüchteten, die nach Deutschland kamen, untergebracht und versorgt werden mussten. Auch Trittau und das Amt Trittau haben Geflüchtete aus den unterschiedlichen Ländern aufgenommen.

Insgesamt sind jetzt 279 Flüchtlinge im Amtsbereich aufhältlich, davon 80 anerkannt und 24 in eigener Wohnung. < Auszug aus Protokoll Amtsausschuss vom 12.12.2016 - Bericht des Amtsvorstehers >

Die Versorgung mit Wohnraum in unserem Amtsgebiet war ein vorrangiges Ziel und eine Herausforderung. Wir stehen dafür dass bei uns lebende Menschen mit ihren unterschiedlichen nationalen, religiösen und kulturellen Hintergründen langfristig gut integriert werden, damit aus Ihnen Nachbarn, Kollegen und Mitbürger/innen werden.

Um dies zu gewährleisten, arbeitet Frau Schröter als Flüchtlingsbeauftragte und Koordinatorin in Trittau, um für Geflüchtete mit  den engagierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern/Paten in unserem Gemeindegebiet eine kontinuierliche Integrationsarbeit zu gewährleisten.

Die Fahrradwerkstatt in Trittau wurde ins Leben gerufen. Geflüchtete reparieren gemeinsam mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern Fahrräder, die sie für Ihre eigene Mobilität nutzen können.

Wir begrüßen die gute Zusammenarbeit und werden weiterhin darauf hinwirken, dass für Trittau und das Amt Trittau langfristige Strategien für eine kontinuierliche Integrations- und Vernetzungsarbeit umgesetzt werden.


Keine Nachrichten verfügbar.