Trittaus Einkaufsmeile durch Stadtmarketing stärken:

Die Gewerbegemeinschaft Trittau (GGT) beklagt, dass in Zeiten von Internet und Onlinehandel es für den Einzelhandel schwieriger geworden ist, Umsätze trotz steigender Bevölkerungszahl einzufahren, um Mieten, Personalkosten und sonstige Gemeinkosten zu decken und dennoch etwas über zu haben. Der Online-Wettbewerb ist sehr stark und nimmt immer mehr zu. Zudem bieten viele Vollsortimenter wie Famila ebenso auch viele Discounter wie Aldi, Lidl, Penny und Co. Non-Food-
Artikel an, die häufig auch im Wettbewerb zu den Angeboten unserer kleinen Boutiquen stehen.
Man erkennt, dass einige Unternehmen schon das Handtuch geworfen haben und im Bereich Poststraße und Kirchenstraße schon einige Läden leer stehen bzw. von Unternehmen bezogen worden, die nicht typisch für eine Einkaufsmeile sind.
Wir können daher verstehen, dass die Gewerbegemeinschaft sich Unterstützung aus der Verwaltung wünscht. Jedoch ist die Bürgergemeinschaft Trittau der Meinung, dass es mit einem Veranstaltungsmanager zur Organisation von Ausstellungen und Verkaufsoffenen Sonntagen nicht getan ist.
Eine fest eingestellte Person in der Verwaltung sollte die Beziehungen zwischen den einzelnen Interessensgruppen wie Einzelhändler, sonstige Gewerbetriebende, den Gastronomen, Industrie-und Handelskammern, den umliegenden Gemeinden, Hochschulen und nicht zuletzt der Verwaltung und der Politik managen. Es geht um den Gesamteindruck von Trittau auf der optischen Seite aber auch im Engagement nach außen hin.
Wir müssen das Einkaufen in Trittau zu einem Erlebnis machen, Hotels und Gastronomiebetriebe müssen entsprechend die Infrastruktur bieten und darüber hinaus muss insgesamt ein vernünftiges Stadtmarketing mit Einbindung von Tourismus, allgemeines Gewerbe und Kultur aufgestellt werden.
Diese Vollzeitstelle wollen wir möglich machen, um Trittaus Einwohner Wohnen, Einkaufen, Arbeiten und Genießen im Ort attraktiv zu gestalten.

Wirtschaftsstandort Trittau

 Wir stärken unsere Unternehmen

 

Trittaus Unternehmen gehören genauso zu Trittau wie die Wassermühle oder die Martin Luther Kirche. Neben Einnahmen aus der Gewerbesteuer profitiert Trittau vor allem von interessanten Arbeitsplätzen für fast jede Berufsgruppe, Ausbildungsplätze und Beziehungen zu Akademien und Hochschulen oder anderen wirtschaftlichen Interessensgruppen.

Viele Unternehmen prägen unsere Infrastruktur und bieten uns Einkaufsmöglichkeiten vor Ort.

Wir, die BGT, möchten unsere Unternehmen unterstützen und stärken, damit sie wettbewerbsfähig sind und der Standort Trittau weiterhin für sie interessant bleibt. Dieses konnten wir unter Beweis stellen und haben für die Erweiterungen der Unternehmen Erdmann Maschinen, J. Lantz Fenster und Türen GmbH und Wilke Fahrzeugbau GmbH gestimmt.

Genauso möchten wir unsere Gemeinde attraktiv für neue innovative, nachhaltige, dennoch ortsverträgliche Unternehmen gestalten. Wir stehen für:

  • Ausbau vom Gewerbegebiet Nord
  • für Erweiterungsmöglichkeiten ortsansässiger Unternehmen
  • Verbesserung der Dateninfrastruktur
  • Gute Anbindung zu Bundesstraßen und Autobahnen
  • Poststraße bleibt Einkaufsstraße mit Einzelhandel
  • Unternehmen müssen orts- und umweltverträglich sein
  • Einschränkungen bei lärm- und geruchsemitierenden Unternehmen
  • Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen

Für diese Ziele werden wir Gespräche mit den Unternehmen, der Gewerbegemeinschaft Trittau, der Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn und weiteren Organisationen und Einrichtungen führen und gemeinsam den Wirtschaftsstandort Trittau nach vorne bringen.